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Frankreich und Deutschland im Ersten Weltkrieg: Entwicklung vom Krieg zur Arbeit für die Zukunft

Drapeaux allemand et français
© D.R.
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Im Ersten Weltkrieg standen sich während viereinhalb Jahren unter anderen Ländern Frankreich und Deutschland gegenüber. Diese gemeinsame Kriegsvergangenheit muss Gegenstand von Gedenken und Verständnis sein, um beide Länder erfolgreich in die Zukunft zu führen.

Über vier Jahre lang kämpften Frankreich und Deutschland auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkrieges. Beide Völker waren erbitterte Feinde, beseelt vom eisernen Willen, bis zum Sieg zu kämpfen. Heute sind beide Länder ausgesöhnt und im Aufbau von Europa vereint.

Die trotz ihrer Gegensätze historisch miteinander verbundenen Franzosen und Deutschen zogen vergleichbare Erfahrungen aus dem Krieg. Ihre Jugend wurde geopfert. Ihre Soldaten kämpften unter extrem harten Bedingungen. Ihre Völker erlitten einen beispiellosen Aderlass. Diese gemeinsame Vergangenheit muss zu einer gemeinsamen Entwicklung führen.

Als deutsch-französische Schnittstelle soll der 100. Jahrestag, der Centenaire, den verschiedenen Dimensionen des Gedenkens Rechnung tragen.

Diese Schnittstelle verbindet die Vergangenheit der deutsch-französischen Beziehungen mit der Aktualität.
Sie legt Rechenschaft über die Projekte und Aktionen ab, die von der Mission Centenaire im Rahmen gemeinsamer deutsch-französischer Arbeiten durchgeführt und koordiniert werden, in Verbindung mit Organisationen aus den Bereichen Bildung (europäische Klassen und Abibac, OFAJ), Diplomatie (Botschaften) und Wissenschaft (historische Institute).
Sie bietet Analysen zum Vergleich der französischen und deutschen Erfahrungen aus dem Ersten Weltkrieg.
Sie stellt die deutsch-französische Kulturagenda des Centenaire vor.

Für Frankreich und Deutschland bedeutet das Gedenken an den Ersten Weltkrieg mehr als nur Aussöhnung. Durch Gedenken und Verständnis der Vergangenheit wird die Zukunft aufgebaut, wobei sich beide Länder vor allem an ihre Jugend wenden.