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Frankreich > Die Anhöhe von Vauquois

Die Anhöhe von Vauquois

Média (élément appelé depuis la médiathèque)

Die Anhöhe von Vauquois in den Argonnen, im Departement Meuse, befindet sich im Krieg von 14-18 zwischen der Marne-Front und Verdun. Ab der Einnahme durch die deutschen Truppen im September 1914 wird sie zu einem strategischen Beobachtungspunkt, den es zu halten gilt.

So wird das Dorf von 168 Einwohnern auf dem Gipfel der Anhöhe ein erstes Mal bei den Kämpfen um ihre Besetzung verwüstet. Die Kämpfer graben sich rasch ein und befestigen ihre Frontabschnitte. Die Deutschen graben fast 17 Kilometer Tunnel mit Küche, Lazarett, Ruheraum und Kapelle. Von März 1915 bis April 1918 bringen die deutsche und die französische Armee, die sich im Stellungskrieg gegenüberliegend, schwere Minen zur Explosion, die den Gipfel der Anhöhe regelrecht einebnen und selbst die Ruinen des Dorfes Vauquois verschwinden lassen. Das Dorf wurde nach dem Krieg mit Hilfe der Stadt Orléans, seiner Kriegspatin, wieder aufgebaut.

Als Eigentum des Kulturministeriums wird der mehrere Hektar große Standort heute vom Verein der Freunde von Vauquois und seiner Region erhalten und restauriert.

Der Verein, bei dem freiwillige und passionierte Führer mitarbeiten, bietet geführte Besichtigungen außer- und innerhalb der deutschen und französischen Tunnel- und Grabenanlagen.

Ein Museum, in dem Fundstücke und Dokumente von der Anhöhe gesammelt werden, gibt einen tieferen Einblick in den Grabenkrieg und die spezifischen Erlebnisse des Minenkrieges.

Auskünfte:
Postanschrift des Vereins Amis de Vauquois et de sa région: 1, rue d’Orléans 55270 Vauquois
Tel: +33 3 29 80 73 15
Fax: +33 3 29 88 46 49

Internet : www.butte-vauquois.fr
E-Mail Adresse: amis.vauquois@wanadoo.fr